Aufgrund der derzeitigen Situation finden Beratungen ausschließlich telefonisch statt – siehe Kontakt




Aus gegebenem Anlass möchte das Hebammengremium (ÖHG) noch einmal ausdrücklich auf Folgendes hinweisen:

Bei Covid-19 positiv getesteten Frauen (oder wenn ein Familienmitglied im gemeinsamen Haushalt positiv getestet wurde) und bei Frauen in Quarantäne darf ein Hausbesuch nur nach Rücksprache mit dem Amtsarzt erfolgen!

Anfragen, Kontakt: infocorona@hebammen.at 
Information der BVAEB

Für die Abrechnung bei der BVAEB gibt es eine analoge Vorgehensweise zu jener der ÖGK:

– Das Beratungsgespräch in der 18.-22. Schwangerschaftswoche kann bis zum Geburtstermin durchgeführt werden.

– Die Betreuung in der Schwangerschaft bei geplanter Hausgeburt und geplanter ambulanter Geburt ist, soweit dies möglich ist, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

– Für eine telemedizinisch durchgeführte Betreuung im Wochenbett kann eine Ordination zum entsprechenden Tarif – EUR 28,50 – abgerechnet werden.

– Für Anliegen, die direkt am Telefon geklärt werden können, kann eine telefonische Beratung zu einem Tarif von EUR 10,00 verrechnet werden.

– Telemedizinisch durchgeführte Betreuung und telefonische Beratung sind mittels Honorarnote abzurechnen. Verpflichtende Angaben sind die Daten der betreuten Frau sowie die Auflistung der erbrachten Leistungen mit Datum.

Eine entsprechende Betreuung durch eine Wahlhebamme wird nach allgemeinen Bestimmungen der BVAEB erstattet.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen gelten für die Zeit der Corona Pandemie bzw. bis auf Widerruf.
Persönliche Kontakte sind unbedingt auf ein notwendiges Mindestmaß zu reduzieren! Visiten können bei gesunden Frauen, bei denen keine gesundheitsbehördlichen Einschränkungen vorliegen, im dringlichen Fall gemacht werden.

Dies sind im Wochenbett beispielhaft:

• Visiten in den ersten 5 Tagen nach ambulanter Geburt
• PKU Abnahme
• Neugeborenenikterus
• Gewichtskontrolle bei insuffizienter Gewichtszunahme des Kindes
• V.a. Rückbildungsstörungen, Milchstau, beginnende Mastitis bei der Mutter

Die Dringlichkeit muss in jedem Fall von Ihnen als Fachperson festgestellt werden. Im Falle oder bei Verdacht eines pathologischen Verlaufes ist die Frau und/oder das Kind nach telefonischer Rücksprache an die jeweilige Fachärzt*in oder das nächstgelegene Krankenhaus zu überweisen.

Sollte im Wochenbett eine persönliche Visite nach Ihrer fachlichen Einschätzung nicht von Nöten sein, so können ab 16.03.2020 telefonische oder telemedizinische Beratungen auch bei gesunden Frauen vorübergehend mit der ÖGK abgerechnet werden. Im Wochenbett als nicht dringend sind (nach Ihrer fachlichen Maßgabe) beispielsweise Kontrolle der Anlegetechnik beim Stillen, Fragen zur Babypflege und allgemeine Themen zum Wochenbettverlauf anzusehen.

Nicht dringlich sind MKP Gespräche, allgemeine Beratungsgespräche in der Schwangerschaft, Hebammensprechstunden. Diese sind zu verschieben und können zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Dafür können Sie derzeit auch keine telemedizinische Beratungsleistung abrechnen.

Es gelten dabei folgende Tarife:

Telemedizinische Betreuung (z.B. per Videokonferenz, Skype, Facetime, WhatsApp) € 28,50.
Telefonberatung € 10,-

Erfolgt diese telemedizinische Betreuung oder die telefonische Beratung durch eine Wahlhebamme, werden der Wöchnerin im normalen Weg der Kostenerstattung 80 % der angeführten Tarife rückerstattet.

Es gab in den letzten Tagen auch vermehrt Hausgeburtsanfragen von Frauen. Wir raten ganz dringend dazu, den Frauen weiterhin das gewählte Krankenhaus als sicheren Ort für die Geburt zu empfehlen und auf die Frauen dahingehend beruhigend einzuwirken. Es ist uns klar, dass nötige Vorsichtsmaßnahmen in den Spitälern für große Verunsicherungen sorgen. Die Krankenhäuser arbeiten ebenso wie alle Gesundheitsdienstleister nach den strengen Auflagen der Gesundheitsbehörde. Jedoch warnen wir Nicht-Hausgeburtshebammen eindringlich davor, ungeplante Hausgeburten anzunehmen.

Weiters möchten wir Sie über die Aussendung der Ärztekammer informieren, MKP Untersuchungen ebenfalls auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Wir gehen davon aus, dass dies mit den zuständigen Ministerien abgesprochen wurde und keine Auswirkungen auf die Höhe des Kinderbetreuungsgeldes haben wird. Wir bitten Sie hier nach Möglichkeit keine Verunsicherung zu schüren. Nachzulesen ist dies auf der Homepage der ÖGGG: www.oeggg.at/

Wir weisen außerdem auf die aktualisierten Handlungsempfehlungen des BMSGPK www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Handlungsempfehlungen.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s